Ankunft in Neuseeland

Freitag, 14.10.2016

 Auckland 14.10.2016

 

Wir sind jetzt seit fünf Monaten unterwegs und es wird langsam schwierig über Alles zu schreiben. Deswegen dachten wir, wir fangen einfach mal mittendrin an.

 

Wir sind in Auckland angekommen. Die erste Nacht haben wir im Flughafen verbracht,da wir eh erst um 23 Uhr glandet sind und uns so eine Hostelnacht sparen konnten. Nach ein wenig Sucherei, haben wir zwei Bänke ausfindig gemacht und erstaunlich gut geschlafen. Unser Erster Eindruck von Neuseeland: Was wollen wir hier? Es ist windig, nass und gerade nach dem Wetter in Malaysia kalt. Nachdem Asien so billig war, bekommen wir hier einen totalen Preisflash, Unterkunft und Essen ist noch etwas teurer als in Deutschland. Bei den Preisen im ersten Supermarkt waren wir uns nicht so sicher, wie wir uns hier ernähren sollen. Im nachhineinen haben wir bemerkt dass das glücklicheweise einer der Teureren waren. Auckland ist, wie die meisten grossen Städte, nicht so unser, also: so schnell wie möglich ein Auto kaufen und raus hier!

Frühling mitten im Obtober

Corinna war letzes Jahr für drei Monate in Neuseeland und hat mir einen Brief mit ein paar Reisetipps mitgegeben. Unter Anderem die Adresse von Edgar, einem Autohändler, der sich auf Backpacker spezialisiert hat. Wir haben ihn direkt am zweiten Tag angerufen und unser neues Zuhause gekauft. Edgar hat noch einen neuen TÜV und einen Ölwechsel machen lassen und wir durften uns mit seinem Material eine kleine Küche reinbauen. Nach drei Tagen konnten wir endlich richtung Northland losziehen und hatten schon eine Arbeit ab Mitte November bei Edgar fest. Mit Sack und Pack zum neuen AutoUnser neues Zuhause

 

 

Unterwegs

Donnerstag, 20.10.2016

Endlich das eigene Auto! Nachdem wir Versicherung abgeschlossen, Besitzer umgemeldet und Steuern gezahlt haben, war Edgar der Autohändler noch so freundlich und hat uns Material und Werkzeug zur Verfügung gestellt, dass wir uns eine kleine Küchenzeile in den Kofferraum bauen konnten. Im Warehouse haben wir uns dann noch mit billigem Besteck, Geschirr und Kochutensilien eingedeckt und es konnte endlich los gehen.Hhm wohin soll es zuerst gehen? Natürlich zum nächst besten Fishing and Tackle Shop!Hendrik hatte von zuhause zwei Rollen dabei, zwei Ruten hatten wir bereits in Asien gekauft, (Liliths erste Angel!)also fehlten nur noch eine Rute für die Zweite Rolle und etwas Zubehör. Hendrik kannte das bereits aus Australien, aber Lilith hat sich gewundert dass hier alles viel größer ist, als in Deutschland, die Haken sind riesig und Köder gibt es hauptsächlich tiefgefroren als ganze Fische, Garnelen oder Tintenfische. Angelzubehör gibt es hier überall, egal ob Supermarkt oder Tankstelle. Mit dem Verkäufer kamen wir schnell ins Gespräch: ...ach ihr kommt aus Deutschland, meine Frau ist Deutsche. Ah, die Rute mit Rolle schenk ich euch, sonst kann deine Freundin ja nur zuschauen... Wunderbar, so haben wir vier komplette Ruten und noch mehr Zeug dass wir im Auto unter bringen müssen.

 

Nun aber wirklich los, unser grobes Ziel war Cape Reinga, der nördlichste Punkt der Nordinsel. Wir verbrachten den ersten Abend auf einem Campingplatz bei Stillwater etwas nördlich von Auckland, direkt am Wasser mit großem Bootssteg, den wir natürlich direkt genutzt haben. Lilith hat auch prompt ihren ersten Fisch gefangen und war hin und weg, Snapper, Kahawei und eine Makrele. Hendrik war mehr damit beschäftigt die richtige Wurftechnik für sein Castnet herauszufinden was nach etwas Übung dann aber auch schnell zu Erfolgen führte, mit dem Vorteil dass wir uns so jederzeit unsere Köder selbst fangen konnten.

    

 

 

Urlaub

Montag, 24.10.2016

 

Die Nächte haben wir zumeist auf kostenfreien Campingplätzen verbracht, von denen es in Neuseeland reichlich gibt. Im Prinzip einfache Parkplätze oder Schotterflächen mit Toilette, dafür fast immer direkt am Meer. Geduscht wurde deshalb nur alle paar Tage im Schwimmbad oder wenn wir uns dann doch mal wieder auf einem Campingplatz eingecheckt haben.

    

Lilith hatte von einer Höhle mit Glühwürmchen gelesen, die man ohne Führung erkunden kann. Die Glühwürchmchen hier sind nicht die, die man bei uns kennt sondern richtige Würmer die sich in einer Art Röhrensystem an Wand und Decke fortbewegen und im dunkeln leuchten um Beute anzulocken. Schaltete man die Taschenlampen in der Höhle aus, kommt es einem vor, als ob man unter einem Sternenhimmel steht. Lilith war hin und weg, während Hendrik sich jedoch mehr für den Aal interessiert hat, den er in der Höhle entdeckt hat.

Glühwürmchen!

Unterwegs haben wir hier und dort gehalten wie wir wollten, das Wetter wurde immer besser und wir hatten Zeit. Höhlenklettern in Waipu, Angeln und Fisch essen am Mardsen Point, Hendrik lässt sich die halbe Angelschnur von einem Rochen, der angebissen hat, klauen, Hendrik bricht sich den Knöchel, Lilith trägt Hendrik zur Toilette, Lilith fährt Hendrik ins Krankenhaus, Hendrik beschließt nach 15 Minuten den Moonboot für seinen gebrochenen Knöchel nicht zu tragen usw...Lilith hat schnell Spaß am angeln gefunden, weshalb wir versuchten immer einen Platz am Wasser zu finden. Nach wenigen Tagen fragten wir uns bereits, was denn die anderen Backpacker Abends stattdessen machen, (früh schlafen gehen).

 

Phillips Hütte

Freitag, 28.10.2016

 

Unser Dachzelt war überall der absolute Hingucker, ständig kamen Leute und haben uns darauf angesprochen und Fotos davon gemacht, man kam schnell ins Gespräch . So auch in Whangarei: ...ach das ist ja toll wie praktisch, hm sogar mit Matratze. Ach ihr seid Deutsche? Ich hatte Austauschstudenten aus Deutschland. Wenn ihr wollt könnt ihr meine Ferienhütte benutzen. Ruft mich morgen einfach an und ich bringe euch hin, bleibt dort so lange ihr wollt...

Also gut dachten wir, warum nicht und ließen uns am nächsten Morgen die Hütte von Phillip zeigen. Die Hütte lag wunderschön auf einem Hügel mit Blick auf den 10 Minuten weit entfernten Strand. Es gab zwar keinen Strom, allerdings ausreichend Gas zum Kochen und sauberes Regenwasser, welches wir bedenkenlos trinken konnten.

Bei Ebbe konnte man wunderbar in einer nahe gelegenen Bucht Cockles sammeln, das sind kleine Muscheln die nicht tief im Sand vergraben liegen, man buddelt sie einfach aus. Nach 20 Minuten hatten wir bereits einen kleinen Eimer voll und fürs erste genug. Lilith fand leider heraus dass Muscheln doch nichts für sie sind, also war mehr für Hendrik übrig. Wir verbrachten 3 Nächte dort, waren angeln, haben viel gekocht und einfach ausgespannt.

 

Cape Reinga

Dienstag, 01.11.2016

 Nach zwei Wochen reisen, waren wir kurz vor Cape Reinga, nochmal voll tanken, Lebensmittel einkaufen und die Kühlboxen mit Eis füllen, da auf den letzten 90km nichts mehr kommt. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter, 25 Grad und Sonnenschein. Der kleine Low Budget Campingplatz mit Plumpsklo und Waschbecken für 8$ die Nacht war super. Er lag direkt am Wasser mit dröhnender Brandung in einer großen Bucht von massiven Felsformationen umgeben.

  

Es wurde wieder viel geangelt und Lilith war das erste mal schwimmen.

Als uns nach drei Tagn so langsam die Lebensmittel ausgegangen sind und wir keinen Fisch mehr hatten, ging es wieder Richtung Süden.Wir wollten demnächst wieder in Auckland sein da wir bei unserem Autohändler Arbeit angeboten bekommen haben.

 

Zurück nach Auckland

Dienstag, 08.11.2016

 

Zurück ging es auf der Westseite der Insel, diese war jedoch sehr unspektakulär weshalb wir wieder schnell auf die Ostseite gewechselt sind. In Algie Bay bei Snells Beach haben wir einen super Campingplatz gefunden, für 16$ gab es Strom ins Zelt, kostenlose Duschen und Wachmaschinen. freies WLAN, Ruderboote und Kajaks. Lilith hat sich im Ruderboot fahren versucht was nicht ganz einfach war und es etwas gedauert hat bis man vom Fleck kam, bei Hendrik sah das ganze nicht wesentlich besser aus....

Es gab wieder Kahawai und Snapper, sogar einige Hornhechte die wir aber nur als Köder mitgenommen haben. Lilith durfte ein paar Tage später dann auch endlich ihre erste Rochenerfahrung machen: Rute bis zum Anschlag gebogen, der Rochen zieht weiterhin Schnur und Patsch! Schnur gerissen. Man muss sich dass so vorstellen als ob man einen Teller von 1m Durchmesser flach aus dem Wasser ziehen will, dieser allerdings mit aller Kraft dagegen an schwimmt.Hendrik hat später noch einen kleinen Hammerhai gefangen, den wir aber gleich wieder schwimmen ließen.

Lustige Geschichte: Eine Freundin von Lilith die letztes Jahr in Neuseeland war, wollte unbedingt ein Bild von dem Hai sehen, sie hätte noch nie von Haien in Neuseeland gehört.Es gibt 60 verschiedene Hai Arten in Neuseeland, unter anderem auch Makko-, Bullen-, Tieger- und Weiße Haie.... (sorry Coco, Hendrik hat sich ein bisschen über dich lustig gemacht ;) )

 

 

WWOFING

Mittwoch, 14.12.2016

  10. - 20. Dezember.2016

Nachdem uns des öfteren begeistert vom Wwoofen erzählt wurde,dachten wir, dass wir das auch mal machen könnten. Wwoofen heißt für Kost und Logi 4-6 Stunden pro Tag auf einer Farm mitzuhelfen.

Wir sind bei Lesley und Richard Fischer in Ruatoria (oder vielmehr eine halben Stunde über eine arbenteuerlich schlechte Strasse voll mit Rindern entfernt) gelandet.

Ausblick über Lesleys und Richards Land

 

Die beiden führen seit 5 Jahren die 10850 hektar große Rindermastfarm und sind laut eigener Beschreibung real meat eaters. Vegetarier sind hier auch völligst fehl am Platz, da das Abendessen aus ein wenig Gemüse und Kartoffeln und dreimal soviel Fleisch besteht. Die Rinder selbst essen sie nicht, das wäre zu teuer. Deswegen halten sie sich noch einige Schweine, Schafe, Ziegen und Hühner. Richard geht zusätzlichn viel Hirsch und Wildschwein jagen, weswegen wir jeden zweiten Tag Hirsch hatten. Verkehrte Welt.

Da es hier an Platz nicht mangelt, werden die Tiere nicht in Ställen untergebracht, sondern sind das ganze Jahr über draussen. Im Winter werden sie mit Heu, das Richard und Lesley im Sommer machen, zugefüttert. Die ballingmaschine dafür ist von Krone, einem deutschen Hersteller und es ist amüsant, dass eine Firma, die bis nach Neuseeland liefert, es nicht geschafft hat einen geeigneten Übersetzer einzustellen. Die Bedienungsanleitungen versteht man teilweise kaum und die Einzelteilbezeichnungen wurden erst garnicht übersetzt, sodass wir gelelegentlich zusammensaßen und versucht haben ihnen die Wörter zu übersetzen (lustige Angelegenheit)

Unsere tägliche Arbeit bestand darin die Schweine zu füttern (seit deiner Erfahrung mit Schweinen, Esther, hat ich manchmal echt Schiss vor denen), Zäune und Tore reparieren, Rinder zusammentreiben und Ordnung schaffen. Ich musste an das Bergwaldprojekt denken, als wir einen Vormittag damit verbrachten Nägel aus Brettern zu enfernen. Bily, die coolste Ziege der Welt

Die ersten zwei Tage waren noch zwei weitere Wwoofer, Inga und Fenna aus Ostfriesland, da. Das war super nett und hat es für uns vereinfacht, da sie uns erklärt haben wie das mit dem Essen und mitbenutzen der Sachen so generell beim wwoofen läuft. An deren letzten Abend ging es zum Angeln und Barbecue essen an den Strand. Statt den wahrscheinlich drei Stunden dauernden Weg zu Fuß zu gehen, haben wir uns zu sechst auf dem Quad und im Anhänger verteilt und waren schon nach einer sehr abenteuerlichen halben Stunde da. Dosenschießen

Wie schon gesagt, geht Richard viel Jagen und hat sein Gewehr bei so Aktionen immer dabei. Wir haben die Möglichkeit genutzt und uns im Dosenschiessen probiert. Hendrik war von der Idee jagen zu gehen natürlich total begeistert und ist am vorletzten Abend mit Richard losgezogen. Das Ergebnis waren zwei Feldhasen die Hendrik geschossen hat. Klingt abenteuerlicher als es war, auf dem Feld neben dem Haus hat Richard im dunkeln die Hasen mit der Lampe paralysiert und Hendrik hat sie aus mittlerer Entfernung geschossen...

Nachdem sie ausgenommen waren und die Katzen und Schweine ihren Anteil erhalten haben, hat Hendrik sie am nächsten Abend zubereitet. Zwei geschmorte Hasen mit ordentlich Rotweinsauce für vier Personen war reichlich an unserem letzten Abend. Für Lesley und Richard war es das erste mal dass sie Hasen gegessen haben und waren begeistert, wir denken Richard wird nun öffters bei Nacht auf das Feld hinter ihrem Haus gehen.

  Sonnenuntergang

 

Funny facts

 

Das East Cape ist zum grössten Teil im Besitz von Maori, die Urbevölkerung Neuseelands ( so viel länger sind sie aber auch nicht hier). Sie nutzen die riesige Flache für Tierzucht und Gemüseanbau, aber auch gerne mal für den Marihuananbau. Die Polizei kann dagegen kaum etwas machen, da bei den riesigen Ländereien keiner wissen kann, was auf seinem Gebiet noch so angebaut wird. Um trotzdem dagegen vorzugehen, fliegen sie kurz vor der Ernte über die Felder, markieren die Plantagen und ernten sie dann selbst ab. Das ganze Zeug wird dan nicht wie bei uns im Müllheizkraftwerk verbrant sondern irgendwo in der Pampa. Gelegentlich kommt es vor, dass der Wind dabei so steht, dass das nächste Dorf den ganzen Rauch abbekommt. So haben die dann auch was davon.

Furneaux Lodge

Sonntag, 19.03.2017

 

Wir arbeiten endlich mal wieder! Die Arbeitssuche hat sich bei uns etwas schwieriger gestaltet als gedacht. Hauptsächlich lag das an unserer Ungeplantheit. Wir kamen meistens in Anbaugebieten an, wenn die Saison gerade geendet oder erst in einem Monat starten sollte. Auch, dass es jetzt Sommer ist und damit die große Sommerpause beginnt, haben wir nicht so richtig bedacht, was aber auch nicht ganz so schlimm war, denn noch hatten wir ja Geld.

Über Weihnachten und Silvester hatten wir ein großes Reisetief und es war klar, dass wir mal wieder was tun wollen. So lange zu reisen kann auch anstrengend sein.

Während wir noch in Wellington auf unsere Weihnachtspakete gewartet haben um dann die Fähre auf die Südinsel zu nehmen, haben wir uns auf eine Stelle in den Marlborough Sounds beworben. Zwei Mails und unser Lebenslauf und wir hatten plötzlich einen Job. - Ob wir nicht schon morgen Abend anfangen, können? - Das wird stressig, aber ja.

Nachts um 4 sind wir dann mit der Fähre auf die Südinsel. Von da aus ging es zu einem kostenlosen Campingplatz um noch ein wenig Schlaf zu bekommen. Das war nix; 1 Stunde später wurden wir vom Ranger geweckt, der Platz ist zu voll, wenn wir in 10 Minuten nicht weg sind müssen wir Strafe zahlen. Also: Zelt wieder zusammenklappen, nach Blenheim fahren und auf einem Supermarktplatz versuchen auf den Vordersitzen zu schlafen. Völlig unausgeschlafen am nächsten Morgen hatten wir noch einiges zu erledigen bis wir uns auf den Weg machen konnten.

Duschen im Schwimmbad, einen neuen Reifen organisieren und dann ins Warehouse, noch was gescheites zum anziehen kaufen. Zum Abschied gabs noch drei 5$ super Dominos Pizzen.

 

Uns war vorher nicht so richtig klar, wo wir uns da eigentlich beworben haben – mitten in der Pampa.

Marlborough Sounds Unsere Bucht

Die Marlborough Sounds sind ein wenig wie das norwegische Fjordland, nur mit mehr Farnen, Palmen, Possums und Zikaden. Es ist wunderschön und sehr abgelegen. Unsere Fahrt zum Schwesterressort dauerte zwei Stunden. Dort mussten wir dann unsere Rucksäcke seit langen mal wieder packen und unserem Auto goodbye sagen, denn danach gibt es keine Straße, nur ein dreistündiger Wanderweg. Dan hat uns mit dem Boot abgeholt und so kamen wir nach Furneaux Lodge.

Furneax von oben

 

 

Furneaux life

Sonntag, 19.03.2017

 

Der ursprüngliche Plan war, hier einen Monat zu arbeiten und dann weiter zu reisen. Jetzt sind wir schon seit fast drei Monaten hier und haben beschlossen bis zum Ende der Saison ( 20. April) zu bleiben. - Es gefällt uns hier einfach zu gut.

Obwohl Hendrik sich hier als kitchenhand beworben hat und sich in Deutschland noch sicher war, dass er hier nicht als Koch arbeiten will, stand er schon am zweiten Tag am Herd, statt an der Spüle. Lilith ist im housekeeping beschäftigt, heißt jeden Tag putzen und Betten machen. Nichts spannendes aber wir haben Spaß dabei mit dem Gater über das Gelände zu cruisen und mit dem Staubsauger Ghostbusters zu spielen.

Die Küchencrew Frühstück statt housekeeping

Unsere Crew ist super nett und sehr international. Lettland, Tschechien, Kanada, Niederlande, Italien und England ist hier vertreten und wir kommen endlich mal so richtig ins Englischsprechen rein. Abends sammeln wir uns öfter, genießen die Sonne am Steg, gehen schwimmen, spielen Billard, trinken Bier und sitzen an unserem Recyclingofen. Hendrik nutzt jeden freien Abend zum Angeln und Lilith hat das Stand Up Paddelboard für sich entdeckt, das wir neben Kajaks und Fahrrädern umsonst nutzen können.

Nächtliches Snacken in der Küche

Mit Recycling ist hier nicht viel, entsprechend wird abends ALLES verbrannt. Der Recyclingofen Das ganze ssihet nachts dann so aus

 

Bier!

Samstag, 25.03.2017

 Da das Bier hier wesentlich teurer als Zuhause ist und gerade in Furneaux schwer zu beschaffen ist, haben wir angefangen selbst welches zu brauen. Ich dachte immer das ist eine komplizierte Angelegenheit, aber eigentlich ist es ganz einfach. Im Supermarkt bekommt man Brewkits für 15$, die für ganze 23 Liter reichen. Die Dose wird geschlossen für 10 min in heißes Wasser gelegt, währenddessen mischt man 1kg Zucker mit Hefe und warmen Wasser. Den Hopfen-, Malzbrei mischt man mit dem Zuckerwasser und dann wird alles in einen Braugefäß gefüllt. Nach 10 Tagen füllt man in Flaschen, etwas Zucker wird zugegeben und noch einmal 10 - 14 Tage stehen gelassen. Das Ergebnis ist ein manchmal fades, leicht süßliches, starkes Bier, dessen Alkoholgehalt um die 8-12 % sein müsste. Nicht überragend lecker aber dafür reichlich und billig!

Louise und ich haben uns im Ciderbrauen versucht, der schmeckt erstaunlich gut und erinnert an Apfelwein.

Hendrik beim Bier botteln BiertransportDas Ergebnis

 

 

 

Delfine

Montag, 27.03.2017

Ganz zufällig haben wir beim housekeeping Delfine schwimmen sehen und alles stehen und liegengelassen um zum Steg zu rennen. Matt war zufällig da und hat uns mit dem Boot rausgefahren. Sie sind wunderschön! Ich habe den ganzen Tag das Grinsen nicht mehr auss dem Gesicht bekommen.